ASV sammelt am Wochenende 3:1 Punkte und verteidigt vierten Platz

Henning Wegener
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Durch einen 32:34-Auswärtssieg beim abstiegsbedrohten Wilhelmshavener HV hat der ASV Hamm-Westfalen am Sonntag den vierten Tabellenplatz ve ...

Durch einen 32:34-Auswärtssieg beim abstiegsbedrohten Wilhelmshavener HV hat der ASV Hamm-Westfalen am Sonntag den vierten Tabellenplatz verteidigt. Mit 3:1 Punkten durfte sich die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler über ein erfolgreiches Abschneiden an diesem Doppelspieltag freuen, auch wenn die Enttäuschung über den verlorenen Zähler am Freitag nach dem 24:24 gegen TuS Nettelstedt-Lübbecke am Samstag noch ein Thema war.

Anders als gegen TuS brachten die Gäste am Sonntag den Ball im entscheidenden Moment aber im Gehäuse des WHV unter. Wie am Freitag übernahm Fabian Huesmann in der Schlussphase Verantwortung und trat beim Stand von 32:33 für den ASV zwanzig Sekunden vor dem Ende zum Siebenmeter an – und verwandelte diesen zum 32:34-Endstand. Als „extrem geil“ stufte Mitspieler Jan von Boenigk die Nervenstärke seines Mitspielers in diesem Moment später ein – „das haben wir heute gebraucht“. Gerade er selbst hatte allerdings auch einen wesentlichen Anteil am Gästesieg vor 1.045 Zuschauern in der Nordfrost-Arena, denn von Boenigk war mit elf Treffern erfolgreichster Torschütze des Abends und verdiente sich seinerseits ein Sonderlob vom Trainer: „Jan war einfach überragend heute, er hat uns im Spiel gehalten“, lobte Kay Rothenpieler. 

Angesichts der insgesamt 66 gefallenen Tore war kein Trainer richtig zufrieden mit der Defensive, der ASV war am Ende eine Spur konsequenter vor dem Tor. „Das war heute sicher nicht schön, aber effektiv. Wir haben zu viele Tore kassiert, das über die Offensive aber kompensiert“, lautete das Fazit von Kay Rothenpieler. Ganz anders war verständlicherweise die Stimmungslage bei seinem Trainerkollegen Christian Köhrmann: „Wir haben gekämpft und geackert und stehen am Ende doch mit leeren Händen da.“ Für den WHV wird die Lage in der 2. Handball-Bundesliga immer bedrohlicher, auch am Freitag ging die Mannschaft in Lübeck knapp leer aus (28:25). Da Dresden an diesem Wochenende vier Punkte holte und Dessau dem TuS N.-Lübbecke ein Unentschieden abtrotzte, fiel der WHV auf den 18. Tabellenplatz zurück. 

Der ASV verteidigte durch den Sieg beim WHV seinen vierten Tabellenplatz. Der Rückstand zum Spitzentrio Balingen, Coburg und Nordhorn beträgt allerdings aktuell fünf Zähler. Ohne mehrere Ausrutscher der Konkurrenz werden die Westfalen, die am Samstag in der heimischen WESTPRESS arena gegen den TSV Bayer Dormagen antreten, also nicht mehr in den Aufstiegskampf eingreifen können. 

Ab sofort haben Dauerkarteninhaber beim ASV die Möglichkeit, sich ihre Plätze auch für die kommende Saison zu sichern. Bis zum 17. Mai haben diese ein exklusives Vorkaufsrecht inklusive Frühbucherrabatt von 5 Prozent auf den Gesamtpreis. Der freie Verkauf der Dauerkarten beginnt am 22. Mai.

 

Wilhelmshavener HV – ASV Hamm-Westfalen 32:34 (16:18)

WHV: Grunz, Lüpke – ten Velde (1), Maas, Lehmann, Kozlina, Postel (1), Schauer (3), Vorontsov (7), Köhler, Konitz (3), Kozul, Schwolow (6), Andrejew (5), Drechsler (2), Pust (4)

ASV: Krechel, Storbeck – Blohme (1), Huesmann (5/3), Milde (1), Fuchs (3), Sohmann, Schwabe (7), Lex, Südmeier (5), Gudat, Papadopoulos (1), von Boenigk (11)

Schiedsrichter: Julian Fedtke und Niels Wienrich

Zuschauer: 1.045

2. Handball-Bundesliga ASV Hamm-Westfalen Wilhelmshavener HV

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